Budae-Jjigae 부대찌개 Rezept für koreanischen Armee-Eintopf

  • ⏱ 30 Min.
  • 🍚 für 2 Personen
  • 🌶🌶 scharf
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Budae-Jjigae (부대찌개) ist ein kräftiger, scharfer Eintopf, in dem koreanische Zutaten wie Kimchi, Gochujang und Tofu auf Würstchen und Frühstücksfleisch treffen. Der Name bedeutet ungefähr „Armee-Eintopf“.

Hinter dem Gericht steht eine eher traurige Geschichte. Anders als viele traditionsreiche koreanische Gerichte gibt es Budae-Jjigae erst seit den 1950er Jahren. Durch den Koreakrieg herrschte große Nahrungsknappheit, und aus dem, was da war, wurden neue Gerichte improvisiert: aus koreanischen Zutaten und aus Lebensmitteln, die von den US-amerikanischen Truppen kamen. Deshalb schmeckt Budae-Jjigae so anders als der Rest der koreanischen Küche.

aus der Dosirak-Broschüre von Dschihä
Budae-Jjigae im Topf mit Ramen-Nudeln, Würstchen, Frühstücksfleisch, Tofu, Pilzen und Frühlingszwiebeln in roter Brühe
direkt aus dem Topf

Das brauchst du

Portionen 2
  • 200 g Rinderhackfleisch
  • Pfeffer
  • 2 Würstchen z. B. Schinkenkohlwurst
  • 150 g Frühstücksfleisch
  • 100 g Tofu
  • 100 g Pilze z. B. Shiitake
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Kimchi selbst gemacht nach unserem Kimchi-Rezept oder gekauft
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 500 ml Wasser 750 ml, wenn du Ramen-Nudeln mitkochst
  • 1 EL Rinderbrühe Instantbrühe
  • 1 Packung Ramen-Nudeln optional, nur die Nudeln ohne Würzpulver

Für die Würzsoße

So geht's

  1. Rinderhackfleisch in einer Schale auf einem Schneidebrett, daneben eine Pfeffermühle
    1. Würze das Hackfleisch mit Pfeffer und zupfe es in kleine Stücke, damit es später im Topf nicht verklumpt.
  2. Geschnittene Zwiebel, Würstchen, Frühstücksfleisch, Tofu, Shiitake, Frühlingszwiebeln und eine Schale Kimchi auf einem Brett
    2. Schneide die Würstchen in mundgerechte Stücke, Frühstücksfleisch und Tofu in größere Scheiben, Pilze und Zwiebel in Streifen. Den Kimchi zerkleinerst du am besten mit einer Schere. Halbiere eine Frühlingszwiebel der Länge nach und schneide sie in Stücke, die zweite in feine Ringe zum Garnieren.
  3. Zutaten für die Würzsoße in kleinen Schälchen rund um eine leere Schüssel
    3. Reibe den Knoblauch und verrühre ihn in einer Schüssel gut mit den übrigen Zutaten für die Würzsoße.
  4. Topf mit roh angeordneten Zutaten, Hackfleisch und Würzsoße in der Mitte
    4. Verteile alles in einem großen Topf: Hackfleisch und Würzsoße in die Mitte, die übrigen Zutaten rundherum. Die längs geschnittene Frühlingszwiebel kommt obenauf.
  5. Köchelnder roter Eintopf im Topf
    5. Gieß das Wasser an, gib die Rinderbrühe dazu und bring alles bei mittlerer Hitze zum Kochen.
  6. Eintopf mit Ramen-Nudeln und frischen Frühlingszwiebelringen
    6. Wenn du Ramen-Nudeln verwendest, gib sie dazu, sobald der Eintopf kocht, und lass alles noch 3 Minuten weiterkochen. Streu dann die Frühlingszwiebelringe darüber.
  7. Fertiges Budae-Jjigae im Topf, von der Seite fotografiert
    7. Sind alle Zutaten gut durchgegart, kommt der Topf auf den Tisch. Dazu passt eine Schale koreanischer Reis.

Tipp: Ohne Ramen reichen 500 ml Wasser, mit Ramen nimm 750 ml.

Im Video

Budae-Jjigae Schritt für Schritt, gekocht aus der Dosirak-Broschüre.

Gut zu wissen

Was bedeutet Budae-Jjigae?

„Budae“ (부대) bedeutet Truppe oder Militäreinheit, „Jjigae“ (찌개) ist ein Eintopf. Budae-Jjigae ist also ein Armee-Eintopf, benannt nach den Zutaten, die ursprünglich von den US-amerikanischen Truppen stammten.

Woher kommt Budae-Jjigae?

Das Gericht entstand in den 1950er Jahren in Südkorea. Durch den Koreakrieg waren viele Lebensmittel kaum zu bekommen, und man improvisierte mit dem, was da war: koreanische Zutaten wie Kimchi und Chilipaste, dazu Würstchen und Frühstücksfleisch von den US-Truppen.

Was kommt sonst noch in Budae-Jjigae?

Das Gericht ist sehr wandelbar. Neben Würstchen und Frühstücksfleisch landen je nach Rezept auch Baked Beans oder eine Scheibe Käse im Topf. Fast immer dabei sind Kimchi, Tofu und Ramen-Nudeln.

Was isst man zu Budae-Jjigae?

Eine Schale koreanischer Reis. Der Topf kommt in die Mitte des Tisches, und alle nehmen sich daraus.

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