Thailändische Instant-Nudeln schmecken anders
Das thailändische Geschmacksprofil läuft über Säure: Limette, Tamarinde, Chili und Fischsauce, häufig als Tom Yum abgestimmt. Das unterscheidet es hörbar von koreanischen Nudeln, deren Schärfe aus Gochujang kommt und süßlich unterlegt ist, und von japanischen, die eher auf Sojasauce und Miso-Brühe setzen.
Ba Mee heißt in Thailand schlicht Eiernudel – dünn, gelblich, in der Garküche oft trocken mit Sauce serviert statt in der Suppe. MAMA und YUM YUM sind die beiden Marken, an denen im Land kaum jemand vorbeikommt; ihre Tüten gehören dort zur Grundausstattung jedes Kiosks.
Welche Box zu dir passt
Die Ba Mee Überraschungsbox bleibt bei thailändischen Nudeln und ist die richtige Wahl, wenn du gezielt dieses Geschmacksprofil kennenlernen willst. Die Nudelstraße mischt dagegen quer durch Asien: Da liegen thailändische Tüten neben koreanischen und japanischen, was sich vor allem lohnt, wenn du die Länder direkt gegeneinander probieren möchtest.
Beide Boxen sind Überraschungsboxen, du stellst die Sorten also nicht selbst zusammen. Wer lieber gezielt auswählt, ist bei den einzelnen Snacks besser aufgehoben.
Wenn du es schärfer willst
Thailändische Schärfe ist präsent, steht aber selten allein – es geht meistens um das Zusammenspiel mit Säure und Salz. Wer die kompromisslose Variante sucht, wird bei Samyang Buldak aus Korea eher fündig. Und wie Instant-Nudeln überhaupt zum Massenprodukt wurden, erzählen wir in unserem Beitrag zur Geschichte der Instant-Ramen.