Taiwan ist die Heimat des Bubble Tea
Bubble Tea wurde in den 1980er-Jahren in Taiwan erfunden und ist von dort aus um die Welt gegangen. In Taichung und Tainan streiten zwei Teehäuser bis heute darum, wer zuerst Tapioka-Perlen in gesüßten Milchtee gegeben hat. Was hier als Trendgetränk ankam, gehört dort seit Jahrzehnten zum Alltag und zur Nachtmarkt-Kultur.
Tapioka-Perlen oder Popping Boba
Die beiden Bubble Tea DIY Boxen unterscheiden sich vor allem in den Perlen. Klassische Tapioka-Perlen werden gekocht, sind zäh-elastisch und schmecken für sich genommen fast neutral – ihren Geschmack holen sie aus dem Sirup, in dem sie anschließend ziehen.
Popping Boba funktionieren anders: eine dünne Hülle mit flüssigem Fruchtkern, die beim Kauen aufplatzt, ohne Kochen. Wenn du zum ersten Mal selbst mixt oder mit Kindern zusammen, ist das der unkompliziertere Einstieg. Die klassische Variante nimmst du dann, wenn du den Boba aus dem Laden möglichst genau nachbauen willst.
Nicht nur Getränke
Neben Boba ist Mochi in Taiwan weit verbreitet – dort heißt es Muachi und wird traditionell in Erdnusspulver gewälzt statt gefüllt. Die Royal Family Mochi sind die gefüllte Variante mit weichem Kern, näher an einem Konfekt als an einem Gebäck. Wie dieselbe Idee in Japan ausgelegt wird, siehst du bei den Mochi-Küchlein unter Japan.
Taiwan ist bei uns eine kleine Ecke mit klarem Schwerpunkt auf Boba. Suchst du breiter, führt der Weg über Asien; willst du gezielt einzelne Tüten statt Sets und Kochboxen, liegen die unter einzelne Snacks.